Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Foto: Miguletz
Foto: Miguletz

Die Kunsthalle

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ist eines der großen und traditionsreichen Museen in Deutschland. 1846 eröffnet, ist die Kunsthalle eines der wenigen, in großen Teilen ihrer alten Subtanz und Ausstattung original erhaltenen Kunstmuseen. Im Hauptgebäude und in der Orangerie sind 800 Werke vom Spätmittelalter bis zur Gegegenwart ständig zu sehen. Daneben finden regelmäßig große Sonderausstellungen statt, wie im Herbst 2017 "Cézanne. Metamorphosen". Die Junge Kunsthalle präsentiert in einem eignen Gebäude wechselnde Aussstellungen speziell für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum derMuseumsarbeit der Kunsthalle stehen die Bewahrung des Vermächtnisses aus sieben Jahrhunderten der europäischen Kunstgeschichte, aber auch der aktuelle Dialog mit der Sammlung und deren qualitätvolle Erweiterung. Und auch im digitalen Bereich geht die Kunsthalle Karlsruhe auf die Bedürfnisse ihrer BesucherInnen ein und treibt ihre eigene digitale Strategie fortlaufend voran.

Die Serious Game idee

Im Mittelpunkt des Spiels steht die umfangreiche und einzigartige Sammlung der Kunsthalle Karlsruhe. Das Spiel adressiert vorrangig Jugendliche, soll aber auch (junge) Erwachsene ansprechen. Die Basisidee des Spiels ist eine Art detektivische Schnitzeljagd. Ziel des Serious Games ist es die Sammlung erlebbar zu machen: Eine Führung durch die Räume der Kunsthalle ermöglicht es Werke mit der Smartphonekamera einzulesen oder manuell auf dem Display auszuwählen und Informationen zu diesen abzurufen. Diese sind als Geschichten erlebbar und beziehen sich - abhängig vom jeweiligen Werk - auf die jeweiligen KünstlerInnen, Werkinhalte oder auf den historischen Kontext. Medienformate sind hierbei Comics, Illustrationen, Video, Mini-Games o.Ä. Auch sind hier Links zu weiterführenden Websites etc. integriert. Ziel des Spiels ist es, durch die jeweils erzählte Geschichte Fragen beantworten zu können und so zum nächsten Werk geführt zu werden. Auch Hinweise der Geschichten auf die Lösung der übergeordneten Aufgabe des Spiels werden gesammelt.

Beacons in der Ausstellung geben live weitere Hinweise und gestalten das Spiel noch interaktiver. So ist es auch möglich auf lange Sicht weitere Level zu entwickeln und freizuschalten. Durch die Art und Weise wie das Spiel Wissen vermittelt, wird eine neue Perspektive und ein zusätzliches digitales Erleben von Kunst möglich. Auch die sozialen Medien werden miteingebunden: Erstaunliche Fakten, die in den Geschichten der Werke erfahren werden, können schnell, einfach und ästhetisch ansprechend gepostet werden. Eigenen Follower/ Freunde der BesucherInnen können durch vorgegebene Optionen online um Hilfe gebeten und so auch von externen Orten einbezogen werden (wer weiß die Antwort auf XY?).

umsetzung

Das Spiel kann auf das eigene Smartphone heruntergeladen oder auf den Multimediaguides gespielt werden. Dabei stellt es keine erweitere Form des Guides dar, sondern eine interaktive Alternative.