Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Haus der Geschichte erzählt 200 Jahre Landesgeschichte. Im chronologischen Teil zieht sich die Beteiligung der Bevölkerungsgruppen an der Gesellschaft als roter Faden durch die Museumsräume. Im thematischen Bereich wird ausgehend von aktuellen Themen auf die Geschichte zurückgeblickt: Beginnend mit Natur und Umwelt reicht das Spektrum über Wirtschaft, Religion und Migration bis zum Haus Europa.

Wie kann die narrative Linie der Dauerausstellung - Demokratieentwicklung und Partizipation, interaktiv vermittelt werden?

 

Wie kann hierbei ein Bezug zur Gegenwart und zur Alltagswelt der Spieler hergestellt werden?

Serious Game Idee: Wie kann die Narration der Dauerausstellung, die Geschichte der Partizipation, interaktiv und mit Gegenwartsbezug vermittelt werden?

Das Spiel soll junge Erwachsene (ca. 18-25 Jahre) ansprechen und sowohl in der Ausstellung als auch auf der Homepage gespielt werden können.

 

 

Das fiktionale Universum könnte dabei der Zeitraum von 1790 bis 2002 sein, der in der Ausstellung präsentiert wird, aber auch eine kürzere Periode wäre denkbar, so dass nur ein Teil des Museums mit dem Spiel in Beziehung steht.

 

 

Die Demokratieentwicklung im Südwesten mit ihren Vor- und Rückschritten, mit Prozessen von Inklusion und Exklusion, steht im Mittelpunkt. Anknüpfend an Objekte und Räume der Ausstellung soll jeweils eine Szene dargestellt werden, die eine historische Situation abbildet, in der es um den Kampf um Menschenrechte, Demokratie und Teilhabe geht.

 

 

In Mini-Spielen (Reaktionsspiele, Jump´n´Run, Entscheidungsspiele…) mit kurzer Spieldauer versuchen die Spielerinnen den historischen Akteuren zum Erfolg zu verhelfen, in dem sie z.B. Flugblätter verteilen, Transparente malen oder Sitzblockaden aufbauen. Dabei werden Digitalisate aus der Museumssammlung einbezogen.

 

 

Nach der erfolgreichen Bewältigung der jeweiligen Spielaufgabe kommt der Spieler in das nächste Level. Die Spielszenen folgen chronologisch aufeinander und enden in der Gegenwart.